Bohren in einem schwierigen Umfeld

Bernward Janzing

Von Bernward Janzing

Sa, 07. März 2015

Wirtschaft

Die Geothermie kämpft gegen große Widerstände / Das wurde auf der Branchenmesse in Offenburg deutlich.

OFFENBURG. Bürgerproteste, hohe Kosten und ein bislang praktisch nicht wahrnehmbarer Beitrag zur Stromversorgung in Deutschland – die Tiefengeothermie kommt hierzulande seit Jahren kaum voran. Und so war die Branchenmesse Geotherm, die am Freitag nach zwei Tagen in Offenburg zu Ende ging, auch geprägt von der Suche nach einer Zukunft in diesem schwierigen Metier.

Eine solche könnte in deutlich größeren Anlagen liegen, glaubt Thomas Kölbel vom Energieversorger EnBW: Wenn man künftig an einem Standort nicht nur zwei Bohrungen tätige (eine zum Fördern, die andere zum Verpressen des Tiefenwassers), sondern bis zu acht, könne der Preis des Stroms aus Erdwärme bis 2020 um gut 40 Prozent sinken. Deutlich geringere Preise sind auch dringend nötig, wenn die Geothermie auf Dauer eine Chance haben soll. Aktuell erhält der Strom aus Erdwärme noch eine Einspeisevergütung von gut 25 Cent je Kilowattstunde, das ist ...

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