Bürgerarbeit statt Hartz IV

Ronny Gert Bürckholdt

Von Ronny Gert Bürckholdt

Di, 01. Juni 2010

Wirtschaft

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen bringt neue Jobangebote für Langzeitarbeitslose voran / Experten äußern sich kritisch.

FREIBURG. Einerseits hat Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Einsparungen bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik angekündigt – andererseits legt sie ein neues Programm für Langzeitarbeitslose auf. Mehrere zehntausend Hartz-IV-Empfänger sollen Bürgerarbeit leisten, etwa Parks pflegen.

Arbeitgeber sollen monatlich 900 Euro Zuschuss bekommen, wenn sie einen Bürgerarbeiter anstellen. Es geht also um deutlich mehr Geld als bei den Ein-Euro-Jobs. So sollen zumindest Alleinstehende spürbar mehr Lohn erhalten als Arbeitslose in Form von Sozialleistungen. Ein Bürgerarbeiter soll bei den Sozialabgaben entlastet werden – um bis zu 120 Euro. Sollten Arbeitslose die Bürgerarbeit ablehnen, gelten laut Arbeitsministerium im Grundsatz die gleichen Regeln wie bei anderen Arbeitsangeboten. Dies schließe Kürzungen der Sozialleistungen ein.

Von ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ