Die Geburt des deutschen Inflationstraumas

Andreas Hoenig

Von Andreas Hoenig (dpa)

Do, 14. November 2013

Wirtschaft

Vor 90 Jahren gelang es der Reichsregierung, mit der Einführung der Rentenmark die Hyperinflation zu beenden / Keine Kredite der Reichsbank für den Staat.

BERLIN. Es ist ein Trauma, das bis heute nachwirkt. Bilder, die sich ins kollektive Gedächtnis der Deutschen eingegraben haben. Vor 90 Jahren, im Krisenjahr 1923 erreicht die Inflation unvorstellbare Ausmaße. Die Notenpresse läuft Tag und Nacht. Die Preise explodieren. In Wäschekörben tragen die Menschen nahezu wertlose Geldscheine in die Läden. Ein Brot kostet 105 Milliarden Reichsmark, ein Straßenbahnticket 150 Milliarden Mark, ein US-Dollar 4,2 Billionen Mark. Die Arbeitslosenquote liegt bei fast 25 Prozent, das soziale Elend nimmt zu. Deutschland steht vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Dann aber kommt eine Währungsreform, die Historiker als "Wunder der Rentenmark" ...

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