"Jeder Übersetzer ist gefordert, sich nicht unter Wert zu verkaufen"

Christine Storck-Haupt

Von Christine Storck-Haupt

Sa, 19. Januar 2019

Wirtschaft

BZ-INTERVIEW mit der Freiburger Übersetzerin Maja Ueberle-Pfaff über ihre Arbeitsbedingungen / Das Honorar muss bei jedem Auftrag neu verhandelt werden.

Literarische Texte zu übersetzen, klingt nach einem Traumjob. Wer würde nicht gerne Mark Twain oder Jules Verne im Original lesen und übersetzen können? Maja Ueberle-Pfaff tut genau dies – doch ihr Beruf hat auch Schattenseiten, wie sie Christine Storck erzählt hat.

BZ: Wie sind Sie zum literarischen Übersetzen gekommen?
Ueberle-Pfaff: Während des Studiums bekam ich die Möglichkeit, für eine London-Anthologie ältere und moderne Texte zu übersetzen und habe dabei gemerkt, dass mir das Jonglieren mit Wörtern großen Spaß macht. Anschließend habe ich mich selbst sehr intensiv bei Verlagen um Aufträge bemüht, aber es hat ungefähr zehn Jahre gedauert, bis ich mich selbstständig machen konnte und keine "Brotjobs" mehr brauchte.
BZ: Ist es ein Traumjob?
Ueberle-Pfaff: Ja und ...

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