Klimaschutz

Südbadener fordern eine CO2-Abgabe

Felix Lieschke

Von Felix Lieschke

Fr, 17. März 2017 um 00:00 Uhr

Wirtschaft

Wer Treibhausgas produziert, soll dafür einen festen Betrag zahlen. Dafür macht sich eine prominent besetzte Initiative in Südbaden stark. Was wollen die Unterstützer erreichen?

Das Prinzip ist einfach: Wer klimaschädliches Treibhausgas produziert, muss zahlen. Südbadener sammeln derzeit dafür Unterschriften, darunter auch der Mitgründer der Elektrizitätswerke Schönau (EWS), Michael Sladek. Am 27. März soll aus der Initiative ein Verein werden.

Was will die Initiative erreichen?
Eine Sache ist Ulrich Lange, dem Ideengeber der Initiative, wichtig: "Es ist eine CO2-Abgabe – keine Steuer." Die Erträge einer Abgabe sind zweckgebunden, die einer Steuer nicht. Mit der Initiative sollen die CO2-Emissionen schneller reduziert und bisherige Steuern und Umlagen ersetzt werden. Langes Plan sieht so aus: Jeder, der klimaschädliche Treibhausgase produziert, zahlt dafür einen festen Betrag. Der soll am Anfang 40 Euro pro Tonne CO2 betragen und innerhalb von zehn Jahren auf 80 Euro steigen. Die Abgabe fällt an, wenn Kohle, Heizöl, Holz oder Erdgas verbrannt werden und dadurch CO2 in die Atmosphäre gelangt. Über die Abgabe sollen erneuerbare Energien langfristig gestärkt werden. "Der wirtschaftliche Druck setzt die ...

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