Landwirtschaft

Die Kälte treibt die Gemüsepreise nach oben

Sophia Hesser

Von Sophia Hesser

Fr, 27. Januar 2017 um 18:15 Uhr

Wirtschaft (regional)

Der lange Frost macht Landwirten in der Region zu schaffen, aber auch in Südeuropa. Sie können Salat nicht ernten, Gemüse vertrocknet. Deshalb ist weniger Frischware auf Südbadens Markt.

Jannis Zentler aus Eichstetten sagt, er "kriegt nichts mehr vom Acker" – kein Lauch, kein Rosenkohl, Grünkohl nicht und auch kein Feldsalat. Und das seit drei Wochen. "Der Frost ist das Problem. Wenn die Pflanzen über dem Boden auftauen, veratmen sie Wasser, bekommen aber keines aus dem Boden und trocknen dann aus", erzählt der Landwirt vom Biobetrieb Querbeet. Verwerten könne er solches Gemüse nicht mehr. Kohl könnte er auch bei Frost abschneiden, doch der sei dann "schlapp wie ein Handtuch". Das Angebot für seine Kunden wird kleiner.

Mit den Auswirkungen der Kälte hat nicht nur der südbadische Landwirt zu kämpfen. In der dritten Januarwoche war der Eissalat in Deutschland 124 Prozent teurer als vor einem Jahr. Das Stück kostete im Durchschnitt 1,61 Euro. Ein Kilogramm Zucchini kostete 4,56 ...

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