Staatsschulden nach der Krise

Wirtschaftsforscher: "Die Zentralbank kann die Staatsanleihen direkt übernehmen"

Hannes Koch

Von Hannes Koch

Mo, 18. Mai 2020 um 19:06 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Im BZ-Interview plädiert der Wirtschaftsforscher Paul Steinhardt dafür, das Verbot der Staatsfinanzierung für die Europäische Zentralbank zu lockern. Damit sei die Corona-Krise besser zu meistern, sagt er.

Der Ökonom Paul Steinhardt fordert eine neue Geld- und Finanzpolitik, um die Corona-Krise zu bewältigen. Laut der modernen Geldtheorie können sich Staaten jederzeit problemlos bei ihren Notenbanken mit Geld eindecken.

BZ: Herr Steinhardt, um die Corona-Krise zu mildern, nehmen Bund und Länder hohe Schulden auf. Wegen der Schuldenbremse im Grundgesetz müssen diese Kredite in den kommenden Jahren aber auch wieder zurückgezahlt werden. Was halten Sie davon?
Steinhardt: Wenn der Bund seine Corona-Schulden tatsächlich wie geplant ab 2023 tilgt, wäre das problematisch. Denn er kann das unter Beibehaltung der Schuldenbremse nur tun, indem er dann eigentlich nötige Ausgaben ...

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