BZ-Serie

Am Beispiel Fasnacht wird die Glaubensgrenze deutlich

Nicolai Ernesto Kapitz

Von Nicolai Ernesto Kapitz

Mi, 16. August 2017 um 14:38 Uhr

Zell im Wiesental

BZ Plus BZ-Serie Grenzwanderungen: In kaum einem Brauchtum lässt sich der Unterschied zwischen ehemals katholischen und evangelischen Gebieten besser feststellen als bei der Fasnacht.

In kaum einem Brauchtum lässt sich der Unterschied zwischen ehemals katholischen und evangelischen Gebieten besser feststellen als bei der Fasnacht. In Baden-Württemberg gibt es viele Beispiele dafür, dass die Fasnacht oder Fasnet in überwiegend katholischen Gebieten fest in der Bevölkerung, der Brauch tief im Bewusstsein verankert ist. In vielen ehemals evangelischen Territorien dagegen ist er oft etwas verkümmert. Aber woran liegt das? Was hat das mit der Reformation zu tun? Und kann man so etwas auch im Wiesental beobachten? Die BZ war auf Spurensuche.

Zwischen dem katholischen Zell und dem evangelischen Schopfheim unterscheidet sich die Fasnacht vor allem in einem Punkt: In Zell gehört sie zum Lebensgefühl, an der Fasnacht ist die ganze Stadt auf den Beinen, die Straßenränder gleichen beim Umzug Tribünen von Bundesligastadien, so dicht gedrängt verfolgen die Besucher den Zug der Wagen, Tausender Hästräger und Musiker. In Schopfheim – etwa dreimal so groß wie Zell – verfolgen deutlich ...

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