Kommentar

Zum Tag des Nachbarn: Nebenan wohnt nicht der Feind

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Do, 28. Mai 2020 um 22:03 Uhr

Kommentare

BZ-Plus Wenn es im kleinen Umfeld mit der Nachbarschaft schon nicht klappt, muss man sich über die vielen großen Konflikte auf diesem Planeten nicht wundern. Einige Gedanken zum Tag des Nachbarn.

Auch in der Literatur haben Nachbarschaften oft keinen guten Leumund. In Anton Tschechows Erzählung "Die Nachbarn" will Pjotr seinen Gutsnachbarn am liebsten ohrfeigen. Weil seine Schwester zu dem gezogen ist. Und bei Franz Kafka ist "Der Nachbar" – Harras – gar jemand Unheimliches, von dem der Ich-Erzähler glaubt, dass er ihn belausche, ja ruinieren wolle. Dass Nachbarn mit Vorliebe mit der kritischen Brille gesehen werden, belegen auch jüngere Formate wie die RTL-Dokusoap "Nachbarschaftsstreit!". Oder die rund 300.000 Klagen zu Nachbarschaftsstreitigkeiten, ...

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