Restaurants in Frankreich

Zur Frage der "heimlichen" Bewirtung

Clemens Czekalla

Von Clemens Czekalla (Freiburg)

Mo, 15. Februar 2021

Leserbriefe

Zu: "Verbotene Genüsse", Reportage von Knut Krohn (Die dritte Seite, 5. Februar)

Ich möchte dem Autor nicht gänzlich widersprechen. Es gab und gibt in Frankreich natürlich schon immer "unterirdische Restaurants", sowohl was die Lokalität betrifft als auch das kulinarische Angebot. Dass solche Restaurants aber in der Regel "klandestin" ihrer Tätigkeit nachkommen, nämlich Gäste "heimlich" zu bewirten, wage ich doch zu bezweifeln.

"Restaurants clandestins", von denen hier die Rede ist, tun aber genau dies. Es handelt sich bei diesen "klandestinen" Restaurants also um solche, die, wie im geschilderten Fall in Frankreich, zum Beispiel gegen die geltenden Corona-Regeln verstoßen und an den gesetzlichen Bestimmungen vorbei "heimlich" und somit illegal, nicht "unterirdisch", Gäste bewirten.

Es soll Menschen geben, die auch bei uns in Deutschland in einer Souterrain-Wohnung (sous-terrain: französisch für "unter der Erdoberfläche") leben. Hoffentlich müssen sie das dann aber nicht klandestin tun. Clemens Czekalla, Freiburg