Zur Wallfahrt nach Todtmoos

bbz

Von bbz

Mi, 12. Mai 2021

Todtmoos

Die Katholischen Frauengemeinschaft im Dekanat Waldshut pilgerte zum Marien-Gnadenbild.

(BZ). Ein jährlicher geistlicher Höhepunkt der kfd, der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, ist die Wallfahrt nach Todtmoos im Marienmonat Mai zum Marien-Gnadenbild, zu der Frauen aus dem ganzen Dekanat Waldshut eingeladen werden. Das kfd-Leitungsteam bemühte sich in diesem Jahr, einen stärkenden und ermutigenden Gottesdienst mit modernen Elementen vorzubereiten, denn durch die vielen Einschränkungen der Corona-Pandemie sind viele Frauen einsam, da oft nur wenige Kontakte erlaubt sind, so die Pressestimme der kfd.

Der Wallfahrtsgottesdienst stand unter dem Thema "Trost finden bei Maria" und wurde von Pfarrer Romuald Pawletta aus der Seelsorgeeinheit St. Verena Mittlerer Hochrhein zelebriert. Rund 30 Frauen kamen aus dem ganzen Dekanat in die Schwarzwaldgemeinde, um in der schönen Wallfahrtskirche gemeinsam zu beten und Kraft zu schöpfen für ihren Alltag. Monika Reuther, die sich auf der kfd-Dekanatsversammlung im Juli als neue Geistliche Leiterin vorstellen wird, begrüßte die Anwesenden und gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass trotz aller Auflagen doch so viele Frauen den Weg nach Todtmoos gefunden hatten.

Auch Pater Roman Brud von der Pauliner-Klostergemeinschaft Todtmoos freute sich über jede "mutige" anwesende Frau. Liebe, Mut, Zuversicht, Hoffnung und Vertrauen in Gottes Wirken sei im Moment so wichtig. In einem Dialog zwischen zwei Frauen zu Beginn, in unterschiedlichen Texten und in der Predigt von Pfarrer Romuald Pawletta ging es um die Frage, welches persönliche Bild von Maria wir haben und was Maria uns Frauen heute noch sagen kann. Wenn man sich Maria nicht nur als ergebene und gehorsame Frau vorstellen, sondern ihr vielschichtiges Frauenbild begreifen lerne, dann könne uns Maria auf Augenhöhe begegnen und unserem Alltag als Schwester und Freundin begleiten, gerade auch in diesen schwierigen Zeiten, die die Frauen auf vielfältige Weise herausfordern, sagte Pfarrer Romuald Pawletta. Eine schöne Atmosphäre schuf die für diesen Gottesdienst zusammengestellte Musikgruppe, die aus Eva Nübel, evangelische Diakonin (Baßgeige), Franziska Efinger (Geige), Susi Kaiser (Gitarre), Frauenreferentin Gabriele Trapp (Gitarre) und Beate Höfler (Gesang) bestand. Als Zeichen der Solidarität spendeten die kfd-Frauen für das Babyhospital Bethlehem, eines der beiden Sozialprojekte, dass die katholische Frauengemeinschaft unterstützt.