Integration

Wie gut kommen Migranten im Südwesten mit Neuankommenden zurecht?

Annemarie Rösch

Von Annemarie Rösch

Do, 10. Mai 2018 um 13:45 Uhr

Südwest

BZ-Plus Fast drei Jahre sind seit der großen Flüchtlingswelle vergangen. Viele alteingesessene Zuwanderer haben geholfen, als die Flüchtlinge kamen. Bei einigen macht sich Ernüchterung breit.

Die Badische Zeitung hat recherchiert, wie das Miteinander von Flüchtlingen und Deutschen inzwischen funktioniert. Was läuft gut? Wo gibt es Probleme? Heute gehen wir der Frage nach, wie gut Migranten, die schon lange in Deutschland leben, mit den Neuankommenden zurechtkommen.

Sehnsucht nach der Heimat
Der Duft von gebratenen Paprika und Fleisch empfängt die Besucher. An Tischen sitzen junge Männer, trinken Tee und reden. Die meisten von ihnen sind Flüchtlinge aus Somalia. So auch Idris Abderrahman (20), der seit seinem 15. Lebensjahr hier ist, Asyl genießt und Arbeit hat. "Ich bin vor dem Krieg geflüchtet", sagt er. Er und seine Freunde kommen in die Gastwirtschaft des Islamischen Zentrums in Freiburg (IZFR), wenn sie Sehnsucht nach ähnlichen Gerüchen und Speisen haben wie in ihrer Heimat. Manchmal beten sie in der Moschee nebenan.

"Als die erste Welle der Flüchtlinge 2015 ankam, haben wir sofort eine Initiative gestartet, Essen und Kleider ...

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