13 Lieblingsplätze führen durchs Jahr

Karin Steinebrunner

Von Karin Steinebrunner

Sa, 16. November 2019

Dachsberg

Bürgermeister Stephan Bücheler stellt der Dachsberg-Kalender für das kommende Jahr vor.

DACHSBERG. Vor einer der letzten Gemeinderatssitzungen hatte das Gremium die Kläranlage Niedermühle besichtigt. In der jüngsten Sitzung nun war die Vergabe für die neue, zur Überwachung der Anlage benötigte Computerausrüstung einschließlich Hard- und Softwareanpassung Thema im Rat.

Der Rechner der 2002 angeschafften und zuletzt vor zehn Jahren erneuerten Anlage war mittlerweile defekt, die Firma Stulz aus Grafenhausen hatte kurzfristig einen Ersatzrechner bereitgestellt. Ihr Angebot in Höhe von 14861 Euro zur umfassenden Erneuerung aller notwendigen Komponenten wurde vom Rat einstimmig angenommen. Die Finanzierung erfolgt anteilig gemeinsam mit St. Blasien.

Das Gremium beschloss eine umfassende Verkehrsschau. Diese betrifft die Verkehrssituation bei der Waldorfschule in Urberg, am Klosterweiher, beim Campingplatz in Oberkutterau, bei Schule und Kindergarten in Wittenschwand, beim Waldorfkindergarten in Wolpadingen und beim Sportplatz in Wilfingen.

Inzwischen nicht mehr benötigte Gefahrenzeichen Viehtrieb sollen abgebaut werden. Außerdem soll eine grundsätzliche Diskussion über die Vergabe von Tempo 30-Zonen angeregt werden. Bei der Auswertung aktueller Messungen im Gemeindegebiet fielen vor allem drei neuralgische Punkte auf. Bei der Durchfahrt durch Vogelbach waren viele Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs, und zwar in beiden Richtungen. Aus Wittenschwand kommend in Höhe Wolpadingen blieben sogar lediglich 24 Prozent der Fahrer im vorgeschriebenen Rahmen, vom Klosterweiher in Richtung Wittenschwand waren es knappe 30 Prozent.

Bürgermeister Stephan Bücheler appellierte daher an alle Fahrzeugführer, sich zukünftig besser an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten zu halten.

Schließlich gab Bücheler noch bekannt, dass aufgrund des vorzeitigen Ausscheidens eines der Pächter des Jagdreviers IV, Sailewald der verbleibende Mitpächter das Revier bis zum Ende des Pachtzeitraumes alleine weiterführt. Über den Fortschritt bei der Sanierung der Straße in Hierholz konnte er berichten, dass diese inzwischen asphaltiert wurde und nun winterfest gemacht wird. Die Tragdeckschicht wird dann im kommenden Jahr aufgebracht werden. Den Gemeinderäten legte Bücheler nahe, an den Gedenkfeiern für die Kriegsopfer am kommenden Sonntag im Anschluss an den jeweiligen Gottesdienst teilzunehmen, um ihre Wertschätzung für den Erhalt unserer Demokratie zu bekunden.

Gemeinderat Willi Büchele rief seine Kollegen dazu auf, sich beim Volksantrag des BLHV als Antwort der Landwirte auf das Volksbegehren zur Rettung der Bienen eintragen zu lassen, um bei diesem wichtigen Thema alle Betroffenen gleichermaßen einzubeziehen.

Im Anschluss an die Gemeinderatssitzung stellte Bücheler den neuen Dachsberg-Kalender 2020 vor und zeichnete die anwesenden Wettbewerbsteilnehmer aus, deren Fotos der Gemeinderat für den Kalender ausgewählt hatte. 13 Teilnehmer hatten insgesamt 40 Fotos zum Thema "Lieblingsplätze" eingereicht, unter denen die Ratsmitglieder im anonymen Auswahlverfahren zwölf Monatsfotos und ein Titelfoto auswählten. Gleich drei Fotos von Christiane Büchele wurden berücksichtigt, zwei von Helmut Kaiser und zwei von Frank Weber, darunter das Titelbild, das den Kreuzfelsen darstellt. Die weiteren Fotos stammen von Andrea Jahn, Marc Lissens, einem treuen Feriengast, der bereits mehrfach an dem Wettbewerb teilgenommen hat, Johannes Schäuble, Julia Schlageter, Patrick Schmidle und Karin Steinebrunner. Der Kalender ist ab sofort im Dachsberger Rathaus erhältlich.