2,1 Millionen Euro fehlen

Herbert Frey

Von Herbert Frey

Mi, 27. Mai 2020

Efringen-Kirchen

Einnahmeeinbußen in Folge der Pandemie könnten noch steigen.

(hf). Die zu erwartenden Mindereinnahmen der Gemeinde in Folge der Corona-Pandemie waren schon in der vergangenen Gemeinderatssitzung Thema. Am Montag nun konnte Rechnungsamtsleiterin Daniela Wenk eine Größenordnung nennen: Es lägen endlich regionalisierte Schätzungen zu den Schlüsselzuweisungen sowie den Einkommensteueranteilen vor, informierte sie. Demnach habe die Gemeinde mit Einbußen von rund 2,1 Millionen Euro zu rechnen. Da die Entwicklung der Gewerbesteuer nach wie vor nicht seriös vorausgesagt werden könne und die regionalisierten Zahlen des Landes nur bis zum Monat Mai durchgerechnet seien, könnte der Fehlbetrag durchaus noch steigen, so die Kämmerin, die deshalb den Einnahmerückgang auf "2,1 Millionen plus X" konkretisierte. "Damit brechen uns zehn Prozent des gesamten Haushaltsvolumens weg", verdeutlichte Bürgermeister Philipp Schmid die Dimension. Er blicke deshalb gespant auf die Konferenz der Landesfinanzminister, die derzeit über einen Rettungsschirm für Kommunen beraten, schilderte er.