Lörrach

30 Jahre die Hand-in-Hand-Werker

Do, 21. Oktober 2021 um 11:29 Uhr

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Anzeige Der Zusammenschluss Hand-in-Hand-Werker in Lörrach bietet Bauwilligen Beratung, Koordination und Bauleitung aus einer Hand / Niederlassung in Schopfheim

Seit 30 Jahren gibt es in Lörrach die Hand-in-Hand-Werker, einen überaus erfolgreichen Zusammenschluss von regionalen Handwerksfirmen. Für Kunden, die eine Sanierung, eine Renovierung, einen Komplettumbau von Haus oder Wohnung oder einen Anbau wünschen, sich aber nicht selbst um Organisation und Terminabsprachen kümmern möchten, übernimmt der Verbund die Bauleitung und unterbreitet ein Komplettangebot. Der bauwillige Kunde hat es also nur mit einem einzigen Vertragspartner zu tun, das betrifft auch die Gewährleistung.

Während bei den Hand-in-Hand-Werkern alle Fäden zusammenlaufen und koordiniert werden, arbeiten die Handwerker selbstständig. Sämtliche Gewerke wie Gipser, Maurer, Schreiner, Schlosser, Boden- und Fliesenleger, Sanitär- und Elektroinstallateure – also alles, was man überhaupt benötigen kann, gehören zu dem Zusammenschluss. Zu dem 1991 gegründeten Lörracher Büro kam im Jahr 2001 eine Niederlassung in Schopfheim hinzu, die heuer immerhin auch schon auf zwanzig erfolgreiche Jahre zurückblicken kann.

Die Gewerke arbeiten selbstständig

18 Gesellschafter und Mitgliedsfirmen hat die GmbH derzeit. Diese zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag. Bei Bedarf arbeiten die Hand-in-Hand-Werker mit weiteren bewährten Partnerbetrieben aus der Region zusammen. Weil die Fahrtwege von den Firmen zu den Baustellen auf etwa zwanzig Kilometer begrenzt werden, um Leerzeiten zu vermeiden, werden Aufträge bis maximal Müllheim, im Kleinen Wiesental bis Schönau, bis Bad Säckingen und Grenzach-Wyhlen und natürlich in Lörrach, Kandern und Weil am Rhein übernommen. Bernd Strittmatter ist gelernter Maurer, Diplom-Bauingenieur und Geschäftsführer der beiden Hand-in-Hand-Werker-Büros in Lörrach und Schopfheim. Er und Jürgen Zimmermann sind ebenso Ansprechpartner für die Kunden und Bauleiter. Dazu werden Architekten als freie Mitarbeiter engagiert, die Vorschläge für den Entwurf und die Bauausführung unterbreiten. Beim ersten Termin direkt beim Objekt vor Ort werden die Kunden vom Bauleiter beraten, zum zweiten kommen in der Regel bereits die Handwerker zur Angebotsaufnahme dazu.

Ausgewählt werden sie, wie Bernd Strittmatter erläutert, jeweils nach Regionalität, Qualität und freier Kapazität. Vor Ort zu sein sei wichtig, da bei Umbauten, Anbauten oder Renovierungen die Gegebenheiten am und im Gebäude gesehen werden und die Leistungen dem Bestand angepasst werden müssen, wie Bernd Strittmatter erläutert.

Der Kunde bekommt dann ein Komplettangebot, das auch einen Aufschlag für den Bauleiter und die Koordination beinhaltet. Je nach Kundenwunsch erfolgt eventuell nochmals eine Angebotsüberarbeitung. Es folgen die Terminplanung und anschließend die Abwicklung und Überwachung des Umbaus.

Terminplanung und Abwicklung des Umbaus

Da die Unternehmen gut aufeinander abgestimmt sind, greift ein Gewerk in das nächste. Die Übergabe funktioniert reibungslos und in einwandfreiem Zustand. Verzögerungen im Arbeitsablauf werden auf diese Weise vermieden. Jeder Handwerker ist in diesem Gesamtgefüge wichtig und gleichwertig und trägt zum Gelingen des Baus bei.

Das ist nicht bloß ein Vorteil für die Kunden, sondern auch für die beteiligten Firmen, da man es auf den Baustellen immer mit den gleichen Partnern zu tun hat. "Da ist ein Miteinander auf den Baustellen. Das läuft wirklich Hand in Hand", führt Bernd Strittmatter aus. Die wichtigsten Anliegen der beteiligten Firmen sind neben der Berücksichtigung der Wünsche und individuellen Anforderungen der Kunden Qualität, Termintreue und Zuverlässigkeit. Das solide Können aller Beteiligten gewährleistet, dass man den Ansprüchen der Kunden gerecht wird.

Lobeshymnen der Kunden: Die Hand-in-Hand-Werker werden gerne weiterempfohlen

Das Konzept der Hand-in-Hand-Werker wurde bereits im Jahr 1982 in Reutlingen entwickelt und damals an 90 Landkreise weiterverkauft. Dort gründeten sich dann wie in Lörrach jeweils selbstständige Gesellschaften. Die Gesellschaft in Lörrach wurde 2001 mit einer Geschäftsstelle in Schopfheim und neuen Firmen erweitert. Heute kommen die aus einem Gebiet von Bad Säckingen über Schönau, Kandern bis Weil am Rhein.

Corona hat bei den Hand-in-Hand-Werkern in Lörrach für eine Auftragsflut gesorgt. Auf die Baustellen hatte die Pandemie dagegen keine Auswirkungen – außer, dass es hie und da Materialmangel aufgrund verzögerter Lieferzeiten gibt. "Das erschwert momentan die Arbeit", wie Bernd Strittmatter erklärt. "Manche Terminpläne müssen umgeplant, Abläufe neu organisiert werden." Die beste Werbung für die Hand-in-Hand-Werker ist das Gästebuch auf der Internetseite. Da kann man Lobeshymnen lesen. Kunden, die in die Region ziehen und sich nicht auskennen, können sich hier orientieren. Derzeit müssen neue Kunden allerdings mit Wartezeiten rechnen. Denn der Firmenverbund hat im Kreis einen hohen Anteil an Stammkunden, von denen er gerne auch weiterempfohlen wird.

Bernd Strittmatter wünscht sich, dass mehr junge Leute den Beruf des Handwerkers ergreifen. "Wir sind eine zukunftssichere Branche mit vielseitigen, interessanten Berufen und guten Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten", sagt der Geschäftsführer der Hand-in-Hand-Werker Lörrach und Schopfheim. Ein Jubiläumsfest wie vor fünf Jahren zum 25. Geburtstag gibt es heuer nicht. Es musste coronabedingt auf unbestimmte Zeit verschoben werden.
Die Hand-in-Hand-Werker GmbH
Lörrach: Telefon 07621 / 146 44
Schopfheim: 07622 / 684 81 40
www.die-hand-in-hand-werker.de