Polizei

33-Jähriger an Rastanlage an der A5 bei Freiburg festgenommen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 25. November 2021 um 13:18 Uhr

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Er hatte noch mehr als 200 Tage Freiheitsstrafe zu verbüßen: Die Polizei hat auf einer Rastanlage nördlich von Freiburg einen 33-Jährigen festgenommen, gegen den eine Wiedereinreisesperre bestand.

Eine Streife der Bundespolizei hat bei einer Schleierfahndung einen 33-Jährigen festgenommen, der noch eine Restfreiheitsstrafe von über 200 Tagen zu verbüßen hat. Zudem besteht laut Polizeibericht gegen den Mann eine Wiedereinreisesperre. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kontrollierte eine Streife im Rahmen der Schleierfahndung ein Fahrzeug an einer Tank- und Rastanlage an der A5 nördlich von Freiburg. Der 33-jährige Beifahrer konnte sich dabei mit einem ukrainischen Reisepass und einem litauischen Aufenthaltstitel ausweisen. Die Überprüfung des ukrainischen Staatsangehörigen ergab, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl vorliegt und er sich gar nicht in Deutschland aufhalten dürfte. Wegen Hehlerei war der 33-Jährige 2012 zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 9 Monaten verurteilt worden. 2015 war er aus der Haft heraus nach Litauen abgeschoben worden, weshalb eine Wiedereinreisesperre bis 2022 besteht.
Von der damaligen Haftstrafe sind noch 249 Tage Restfreiheitsstrafe zu verbüßen, so teilt die Polizei mit.

Der Gesuchte wurde durch die Bundespolizei festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Zudem wurde wegen dem Verstoß gegen die Einreisesperre ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.