Efringen-Kirchen

4000 Gäste genießen das Sektfestival im Park

Jutta Schütz

Von Jutta Schütz

So, 21. Juli 2019 um 20:00 Uhr

Efringen-Kirchen

Bestes Sommerwetter, gutgelaunte Gäste, mitreißende Musik, Cocktails und eine Lasershow statt Feuerwerk. All das gab es zum Sektfestival auf der Areal der "Markgräfler Winzer eG".

Schönstes Sommerwetter, gutgelaunte Gäste, mitreißende Musik, eine tolle Cocktail-, Wein-, Sekt- und Essensauswahl und als Höhepunkt eine spektakuläre Lasershow – das machte das 21. Sektfestival aus, das die Bezirkskellerei zum ersten Mal unter ihrem neuen Namen "Markgräfler Winzer eG" auf ihrem Areal in Efringen-Kirchen veranstaltete. Rund 4000 Gäste genossen das Fest im schönen Park bei der Kellerei.

Besucherzahl auf 4000 Gäste begrenzt

Schon im Vorverkauf gingen 3000 Eintrittskarten über den Tisch – ein neuer Rekord. Die Besucherzahl blieb aber bewusst auf 4000 Gäste begrenzt, das sicherte Platz zum Flanieren, zum Tanzen, zum Sitzen an den weiß gedeckten Tischen, ohne dass, wie auf so vielen anderen großen Festen im Umland, ein unübersichtliches Gedränge entstand. Viele Gäste fragten sich: Gibt es ein Feuerwerk oder nicht? Dies vor dem Hintergrund, dass es wie im Jahr 2018 wieder sehr trocken war. Gastgeber Hagen Rüdlin, Geschäftsführer der Markgräfler Winzer, aber hatte eine Überraschung in petto: Er hatte eine fantastische Lasershow gebucht, die um 23 Uhr und dann noch einmal um Mitternacht startete. Zu unterlegten Titeln von Bonnie Tyler ("Holding out for a Hero") oder PSY ("Gangnam Style") zogen weiche Laserwolken und -wellen über das Areal, unterbrochen von grafischen Konturen. Dafür gab es Jubelrufe und viel Beifall.Einige ältere Festbesucher aber vermissten das Feuerwerk. Dies aber, so Rüdlin, wird es nicht mehr geben. Nicht nur, weil die trockenen Sommer offenbar zunehmen und ein Feuerwerk damit zum Risiko wird. "Wir können nicht länger sagen, wir arbeiten mit der Natur, wollen mehr Umweltschutz und dann starten wir ein großes Feuerwerk, die Zeiten ändern sich einfach", ist Rüdlins Überzeugung angesichts der Feinstaubdiskussion.

Mit diesem Festival setzen wir in der Region von Basel bis Freiburg Maßstäbe",

Hagen Rüdlin
Junge und ältere Festivalbesucher hatten sich in Schale geworfen. Schicke Hemden und edle Jeans dominierten bei den Herren, mit Cocktaildress, Boho-Mode, Mini- und Midikleider in Kombination mit aufwändigen Frisuren traten die Damen auf. "Es ist ein Festival in schickem Ambiente, da kann man auch mal die Gelegenheit nutzen, sich toll anzuziehen", fanden junge Leute, die aus Rheinfelden mit dem Zug gekommen waren. Andere Gäste nutzten den von der Kellerei angebotenen Gratis-Shuttle-Service oder organisierten sich in Gruppen, um von entlegeneren Orten mit dem Sammeltaxi anzureisen.Noch einmal zum Stichwort "schick" erläuterte Hagen Rüdlin, dass man bewusst den Garten so mit Tischen gestalte, dass auch freie Wege entstehen. "Wir decken die Tische mit weißen Tischtüchern, servieren Essen auf Porzellan und reichen auch echtes Besteck, unsere Gäste bekommen also auch hier etwas Gehobeneres geboten, kredenzen die Getränke in passenden Gläsern." All das werde sehr geschätzt. "Mit diesem Festival setzen wir in der Region von Basel bis Freiburg Maßstäbe", war er auch angesichts vieler spontaner positiver Rückmeldungen von Besuchern sicher.

Lange Schlangen an den Essenszelten

Als Hits entpuppten sich bei den Getränken neben Sekt wie immer Aperol Spritz, Lillet und die Roséedition "G’meiwerk Rosé trocken 2018". Stolz war der Chef auch auf seine Mannschaft. "Alle unsere Mitarbeiter sind vor Ort, servieren, schenken aus und sind dort, wo sie sonst noch gebraucht werden", sagte er. An der Bar unter der Kastanie und an den Essenszelten bildeten sich lange Schlangen, dort waren die Teams des Gasthauses "Krone" in Weil, vom Inzlinger "Wasserschloss" und der "Krone" in Inzlingen im Dauereinsatz. Kein Festival ohne Live-Musik. Zum ersten Mal dabei waren die "Hot Pepper Stompers", mit begeisternder Dixieland- Musik, groovigem Jazz und auch französischen Chansons – gesungen vom Elsässer Hansi Kolz – sie freuten sich, dass sie schon fürs nächste Jahr angefragt wurden. Fetzig ging’s weiter mit der "Joe Williams Band" aus Bayern, die mit Hits von Marianne Rosenberg, DJ Ötzi, Helene Fischer, Rockhits aus den vergangenen 40 Jahren von Tina Turner über Jimmy Cliff, von Cool and the Gang bis hin zu Gipsy Kings und aktuellen Produktionen die Tanzfläche im Nu komplett dicht machten.
Mehr Bilder vom Sektfestival 2019 in Efringen-Kirchen gibt es im Online-Fotoalbum