Strafverfahren eingeleitet

42-jähriger reist mit falschen Papieren ein – am Freiburger Busbahnhof aufgefallen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 09. Dezember 2022 um 11:37 Uhr

Freiburg

Der sudanesische Reisepass war gefälscht, eine französische Identitätskarte ebenso. Die Reise eines 42-Jährigen endet am Freiburger Busbahnhof.

Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte in der Nacht zum Donnerstag, 8. Dezember, einen 42-Jährigen am Zentralen Omnibusbahnhof Freiburg, der zuvor mit einem Fernbus nach Deutschland eingereist war. Der Mann, der sich mit einem sudanesischen Reisepass auswies, war laut Busticket auf dem Weg von Italien nach Frankreich. Bei der Überprüfung stellte die Streife fest, dass das im Reisepass befindliche Visum Manipulationsspuren aufweist. Weiter stellte die Streife fest, dass das Lichtbild im Reisepass nicht den 42-Jährigen darstellte.
Bei der Durchsuchung des mitgeführten Gepäcks wurde eine französische Identitätskarte gefunden, die ebenfalls Fälschungsmerkmale aufweist.
Der 42-Jährige gab an, eritreischer Staatsangehöriger zu sein und stellte ein Schutzersuchen. Durch die Bundespolizei wurde wegen Urkundenfälschung, Missbrauchs von Ausweispapieren, Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein Strafverfahren eingeleitet. Die Dokumente wurden sichergestellt. Aufgrund des Schutzersuchens wurde der Mann an die Landeserstaufnahmestelle weitergeleitet.