Hohe Spendenbereitschaft

487 Blutspender kommen an zwei Tagen nach Haltingen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 07. April 2020 um 19:05 Uhr

Weil am Rhein

An zweit Tagen konnte in Haltingen Blut gespendet werden. Das DRK dankt allen Teilnehmern für Disziplin und Geduld – und dem Willkommenskreis für 20 selbstgenähte Schutzmasken.

An der zweitägigen Blutspende in der Haltinger Festhalle haben sich 487 Spender beteiligt, darunter fast 100 Erstspender – aus der Sicht des örtlichen DRK ein "überwältigendes Ergebnis". Mehr Spender waren zuletzt im Januar 2013 verzeichnet worden, als an zwei Tagen 503 Spender kamen.

Die nächste Gelegenheit, in Weil am Rhein Blut zu spenden, wird es voraussichtlich am 15. und 16. Juli geben. Unklar ist aber noch, ob die Spende im katholischen Gemeindehaus St. Peter und Paul oder wieder in der Festhalle Haltingen stattfinden wird.

Für Klaus-Michael Effert, den Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Weil am Rhein-Haltingen, und seine Mitstreiter war der Spendetermin in der vergangenen Woche angesichts der nötigen Vorkehrungen wegen der Corona-Pandemie eine große Herausforderung, die die 30 Helfer letztlich aber auch ohne die von der Freiwilligen Feuerwehr Haltingen angebotene Hilfe bewältigen konnten. Beeindruckt zeigten sich die DRK-Vertreter dabei von der großen Disziplin und Geduld der Spender, die teilweise bis zu zwei Stunden für die Blutentnahme in Kauf nehmen mussten.

Masken für Sozialdienstmitarbeiter und Helfer beim Einkaufsservice

Effert hat die Spendenaktion aber auch zum Anlass genommen, um dem Willkommenskreis Weil am Rhein einen besonderen Dank auszusprechen, weil er dem DRK dabei geholfen hat, den Mangel an dringend erforderlichen Mund-Nasen-Masken zu verringern. Monika Bieber hat 20 selbstgenähte Masken an die DRK-Bereitschaftsleiter Elena Wlaschny und Stefan Ohm übergeben.

Die Masken setzt das DRK sowohl für den Schutz der Sozialdienstmitarbeiter etwa bei den Blutspendetagen als auch für die Helfer beim Einkaufsservice ein, mit dem Personen versorgt werden, die in Quarantäne sind oder einer Risikogruppe angehören und deshalb nicht selbst einkaufen können.
Anfragen für den Einkaufsservice nimmt der DRK Kreisverband, Tel. (07621) 151571, entgegen.