Einwanderung

Körbchenmuschel bevölkert Rhein und Schweizer Seen

Roger Lange

Von Roger Lange (sda)

Mi, 21. März 2012

Aargau

Bären und Wölfe machen Schlagzeilen, doch heimlich findet in den Gewässern eine Masseneinwanderung statt: Der Anteil der eingeschleppten Tierarten ist unter den Wirbellosen auf mehr als 95 Prozent angestiegen, vor allem wegen der aus Asien eingeschleppten Körbchenmuschel corbicula fluminea.

Das hat nicht nur Folgen für das Ökosystem. Die Muscheln können selbst kleinste Wasserleitungen verstopfen. Das Atomkraftwerk Leibstadt – dort ist die Corbicula seit 2007 ein Thema – muss die eingewanderten Muscheln regelmäßig aus seinem Wärmetauscher entfernen. Zudem befreit das Atomkraftwerk seine Kühlwasserfassungen im Rhein von Sand, der als Lebensraum geeignet ist. Den Aufwand bezifferte eine Sprecherin auf 50 000 Franken pro Jahr.
Tierarten ohne ...

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