Gut zu wissen – Hilfe im Trauerfall

Abschied nehmen

Simon Wennige

Von Simon Wennige

Sa, 22. Januar 2011 um 00:00 Uhr

Liebe & Familie

Im Leben ist nichts umsonst. Selbst der Tod kostet das Leben. Und verlangt von den Hinterbliebenen in ihrer Trauer einige Formalitäten ab.

Der Steinmetz begrüßt einen Kunden. Dieser wünscht die Aufschrift "Hier liegt endlich die alte Giftnudel Mathilde Brüggemann. Ihr dankbarer Gatte". Ohne Grabstein muss der Mann den Laden verlassen. Seine ungeliebte Frau ist noch am Leben, ihn erfreut nur das Gespräch mit dem Steinmetz.

"So etwas ist mir noch nie passiert", sagt Edelgard Luther von der Luther-Natursteine GmbH in Freiburg-Hochdorf. Bei der Geschichte handelt es sich um eine Karikatur aus dem Katastrophenbuch von Chlodwig Poth. Sie lässt jedoch eine Frage aufkommen, die sich nach dem Tod eines Angehörigen stellt: Wie gedenkt man ihm am besten?

Ein Grabstein mit Inschrift ist die übliche Variante. "Manche Menschen schauen sich vorab auf einem Friedhof um", sagt Luther. Auf dem ...

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