Franchisekonzept

Abstimmungen in Hochschwarzwälder Gemeinderäten: Konzept "Kuckucksstube" gefällt nicht allen

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Von Dieter Maurer, Ralf Morys, Eva Korinth, Thomas Biniossek & Liane Schilling

Fr, 18. Oktober 2019 um 15:30 Uhr

Hinterzarten

BZ-Plus Das Vorhaben "Kuckucksstuben" stößt in den Gemeinderäten im Hochschwarzwald auf Zustimmung und Ablehnung. Von den insgesamt zehn Gemeinden im Zweckverband stimmten drei dagegen.

Nachdem HTG-Geschäftsführer Thorsten Rudolph das Konzept für die geplanten "Kuckucksstuben" in der vergangenen Woche im Gemeinderat von Titisee-Neustadt vorgestellt hatte, stimmten auch die Gemeinderäte von Hinterzarten, Breitnau, Eisenbach, Lenzkirch, Feldberg, St. Märgen, Friedenweiler und Schluchsee über das Franchisekonzept ab, mit dem die HTG und die Freiburger Bellini Group nach eigenen Angaben die regionale Gastronomie erhalten und dem Fachkräftemangel entgegenwirken wollen. Drei Gemeinden lehnen das Konzept ab.

Hinterzarten
Das Franchisekonzept in Partnerschaft mit der Freiburger Bellini Group wurde sowohl von den Ratsmitgliedern als auch Zuhörern deutlich kritisiert. "Ich war schockiert, als ich davon hörte," sagte die Gastronomin Melanie Hättich. Die Zubereitung von Speisen in einer Großküche in Freiburg und deren Transport in den Hochschwarzwald "passt nicht zu unseren Ansprüchen. Ich fühle mich nicht ernst genommen". Der ehemalige Gemeinderat Wolfgang Speth meldete sich aus den Reihen der Zuhörer: "Die Gastronomen sind Mitgesellschafter bei der HTG. Wie schon bei den Kuckucksnestern entsteht hier eine unmittelbare Konkurrenz für die ortsansässigen Betriebe."

"Diesem Vorhaben kann ich nicht zustimmen. Die HTG soll sich auf ihr Kerngeschäft ...

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