Debatte

Achille Mbembe: Ein törichter Intellektueller?

Hartmut Buchholz

Von Hartmut Buchholz

Mo, 25. Mai 2020 um 21:59 Uhr

Kultur

BZ-Plus Ein Sturm tobte und tobt durchs deutsche Feuilleton: Der Kameruner Philosoph Achille Mbembe sieht sich nach Absage der Ruhrtriennale mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert.

Zu behaupten, die "Angelegenheit" sei "leider eindeutig", wie es Felix Klein, seit 2018 Antisemitismus-Beauftragter der Bundesregierung, formulierte – zu behaupten, die Frontlinien seien geklärt und die Argumente ausgetauscht, wäre pure Beschönigung. Eindeutig ist in diesem Fall wenig bis nichts, schon deshalb, weil Begriffe wie Antizionismus und Antisemitismus nicht deutlich geschieden sind, vor allem aber, weil hier mal wieder auf geradezu fahrlässige Weise Israel-Kritik und Antisemitismus in eins gesetzt werden – und das oft nur deshalb, um rhetorische Munition für die schön gedrechselte eigene Polemik zu gewinnen.

Ein Sturm tobte und tobt durchs deutsche Feuilleton, inzwischen hat die "Angelegenheit" längst internationale Dimensionen, gipfelnd in Petitionen, Solidaritätsadressen und Rücktrittsforderungen. Was ist geschehen? Achille ...

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