Ärzte und mobile Teams impfen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 16. September 2021

Offenburg

Impfzentrum schließt bald.

(BZ). Zum 30. September schließt das vom Ortenaukreis betriebene Impfzentrum auf dem Offenburger Messegelände. Die Impfungen gegen das Coronavirus übernehmen dann künftig die niedergelassenen Ärzte. Parallel dazu verstärken Mobile Impfteams (MIT) weiterhin die Ärzteschaft. Das Landratsamt Ortenaukreis und das Ortenau Klinikum begrüßen in einer Mitteilung ausdrücklich die Entscheidung des Sozialministeriums, auch weiterhin Mobile Impfteams einzusetzen. Zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Dezember verteilen sich landesweit 30 Mobile Impfteams auf insgesamt zwölf Standorte. Ein Standort ist das Ortenau Klinikum Offenburg. Von hier werden neben dem Ortenaukreis auch die beiden Landkreise Emmendingen und Freudenstadt mit Impfungen versorgt.

Die Mobilen Impfteams am Standort des Ortenau Klinikums Offenburg werden wie bisher Pflegeheime und Betreuungseinrichtungen für die Auffrischungsimpfungen anfahren.

"Wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie"

Eine Terminvereinbarung für Privatpersonen bei den Mobilen Impfteams ist nicht möglich. Die Impfungen für Privatpersonen werden nach Schließung der Impfzentren durch die niedergelassene Ärzteschaft vorgenommen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich ab Oktober für Impftermine an ihren Haus- oder Betriebsarzt zu wenden.

Diana Kohlmann, Projektleiterin der Kreisimpfzentren im Ortenaukreis ist froh über die Entscheidung der Landesregierung: "Mit dem Einsatz der Mobilen Impfteams nach der Schließung der Impfzentren wird ein weiterer wichtiger Beitrag zum Impffortschritt und damit zur Bekämpfung der Pandemie geleistet. Wir freuen uns sehr, dass am Standort Offenburg weiterhin Mobile Impfteams im Ortenaukreis angesiedelt sind." Das Ortenau Klinikum Offenburg unterstütze diese aktiv, so könnten etwa bestehende Infrastrukturen zur Lagerung des Impfstoffs und Büros für die Koordinierung der MIT-Einsätze genutzt werden.