Newsblog Teil 8

Alles wichtige zum Coronavirus im Kreis Lörrach – 1. bis 31. Juli

gtr, hirt

Von Kathrin Ganter & Jonas Hirt

Mo, 17. August 2020 um 14:08 Uhr

Kreis Lörrach

Wie entwickeln sich die Zahlen, welche Veranstaltungen fallen aus? Seit 11. März begleiten wir die Entwicklungen zum Coronavirus im Landkreis Lörrach und im Dreiland in einem Newsblog. Das ist der achte Teil.

Hinweis: Dies ist eine archivierte Version, die nicht mehr aktualisiert wird. Über die laufende Entwicklung zum Coronavirus im Kreis Lörrach und im Dreiland halten wir sie hier auf dem Laufenden
Freitag, 31. Juli, 18.26 Uhr: Im Kanton Baselland gibt es 924 bestätigte Corona-Fälle. Das sind fünf mehr als am Donnerstag. Als aktive Fälle gelten 25. In Quarantäne befinden sich 623 Menschen. Drei Covid-19-Patienten werden im Krankenhaus behandelt, einer davon auf der Intensivstation.

Freitag, 31. Juli, 17.23 Uhr: Heute wurden dem Gesundheitsamt zwei weitere Neuinfektionen gemeldet. Bei beiden handelt es sich jeweils um von einander unabhängige Reiserückkehrer. Derzeit gibt es damit insgesamt vier aktive Corona-Fälle im Landkreis. Bei drei von Ihnen handelt es sich um Reiserückkehrer, davon eine Person aus einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet. Weiterhin werden im Kreisklinikum zwei Covid-19-Patienten behandelt. Keiner der beiden wird beatmet. Die Gesamtzahl der positiven Befunde seit Ausbruch der Pandemie liegt bei 680 Fällen. Als genesen gelten mittlerweile 614 Personen, verstoben sind 62 Personen. Dem Landratsamt wurden mittlerweile 11.552 negative Befunde gemeldet, davon 595 seit dem letzten Wochenende. Da nicht alle negativen Ergebnisse an das Gesundheitsamt gemeldet werden, liegt deren Gesamtzahl vermutlich höher.

Freitag, 31. Juli, 14.36 Uhr: Nachdem der Gemeinderat den Weg frei gemacht hat für die probeweise Umwandlung der Innenstadt in eine Fußgängerzone, sind nun die Händler und Gastronomen am Zug. Wie wollen sie die zusätzlich frei werdenden Park- und Verkehrsflächen in den kommenden Wochen nutzen, ist die Frage. Erste Vorschläge liegen bereits auf dem Tisch. Der Händlerverband Weil-aktiv will zunächst abwarten, hat aber angekündigt, bei Bedarf die Koordination zu übernehmen.
Zurückhaltung: Händler und Gastronomen fremdeln noch mit der Weiler Pop-up-Fußgängerzone
Freitag, 31. Juli, 11.15 Uhr: Im Kanton Basel-Stadt gibt es zwei weitere bestätigte Corona-Fälle. Insgesamt gibt es 1054 Fälle. 29 Menschen sind aktiv erkrankt. 585 Menschen befinden sich in Quarantäne. Vier Covid-19-Patienten werden im Krankenhaus behandelt. Drei liegen auf der Intensivstation. Alleine in einem Alten- und Pflegeheim seien in den vergangenen Tage 15 Fälle registriert worden, teilt das Gesundheitsdepartement mit. "Die Situation ist anspruchsvoll. Das Gesundheitsdepartement bittet daher alle Baslerinnen und Basler, weiterhin achtsam zu sein und die Hygiene- und Verhaltensregeln einzuhalten", lässt sich der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen in der Mitteilung zitieren. Dies gelte insbesondere auch für Treffen und Partys am bevorstehenden 1. August-Wochenende.

Freitag, 31. Juli, 10.37 Uhr: Die Krise der Autoindustrie schlägt auf ihre Lieferanten durch. Der Lichtspezialist Hella und der Kolbenhersteller Mahle bauen Personal im Wiesental ab – vermeiden aber betriebsbedingte Kündigungen.
Hintergrund: Hella und Mahle bauen im Wiesental Personal ab
Donnerstag, 30. Juli, 17.41 Uhr: Im Kanton Baselland gibt es 919 bestätigte Corona-Infektionen (+1). 21 Fälle gelten als aktiv. 527 Menschen befinden sich in Quarantäne. Drei Covid-19-Patienten werden im Krankenhaus behandelt. Ein Patient wird beatmet.

Donnerstag, 30. Juli, 17.11 Uhr: Das Landratsamt Lörrach meldet am Donnerstag eine weitere Neuinfektion mit dem Sars-CoV-2-Virus. Damit gibt es im Landkreis derzeit zwei aktive Corona-Fälle. Beide werden im Krankenhaus behandelt, müssen aber nicht beatmet werden. Die Gesamtzahl der positiven Befunde liegt bei 678. Als genesen gelten mittlerweile 614 Personen. Weiterhin bleibt es bei 62 Todesfällen. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, liegt im Landkreis bei 0,9. Dem Landratsamt wurden mittlerweile 11437 negative Befunde (+146) gemeldet.
Insel: Mallorca hält sich aufrecht, mit Mühe
Donnerstag, 30. Juli, 15.38 Uhr: Das Basler Gesundheitsdepartement hat am Donnerstag neun neue Corona-Fälle im Stadtkanton gemeldet. Das ist der stärksten Anstieg seit 12. April. Die Zahl der nachweislich Infizierten Bewohner ist auf 1052 angewachsen. Drei (+1) Infizierte werden im Krankenhaus behandelt; 517 Menschen (+34) sind in Quarantäne, 487 (+25) waren Reiserückkehrer. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle verharrt bei 52.

Donnerstag, 30. Juli, 14.17 Uhr: In Maulburg macht man in Sachen Corona und langfristiger Vorbeugung früh Nägel mit Köpfen: 2021 wird es keinen Nachtumzug geben. Die Gemeinde beruft sich mit ihrer Absage auf Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur Bewertung von Großveranstaltungen. Für die Teufelsknechte ist die Absage ein herber Schlag, es wäre der 30. Nachtumzug gewesen. Aber sie haben Verständnis für die Entscheidung der Gemeinde.
Mehr dazu: Die Teufelsknechte nehmen die Absage des Nachtumzugs mit Humor
Donnerstag, 30. Juli, 11.48 Uhr: Die Stadtverwaltung Lörrach rechnet vom Jahr 2021 an mit massiven Mindereinnahmen. Am stärksten werde sich die Corona-Pandemie auf 2022 auswirken, teilte sie dem Gemeinderat mit. Demnach liegen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer für dieses Jahr fast am Ansatz. Eine wichtige Bedeutung für den städtischen Haushalt habe die wirtschaftliche Entwicklung im Herbst. In der Innenstadt wird erneut kontrolliert werden, ob die Gastronomiebetriebe die Corona-Auflagen einhalten. Die Ortsverwaltungen vereinbaren nun mehr Termine.
Mehr dazu: Die Stadt Lörrach rechnet mit Mindereinnahmen von mehr als 9,6 Millionen Euro
Mittwoch, 29. Juli, 17.54 Uhr: Im Kreis Lörrach gab es am Mittwoch keinen neuen Corona-Fall. Es bleibt damit bei einem aktiven Fall, der im Krankenhaus behandelt wird, insgesamt 677 Infizierten, 614 Genesenen und 62 Todesfällen sowie inzwischen 11 291 negativen Abstrichen.

Mittwoch, 29. Juli, 16.11 Uhr: Die nächste Veranstaltung fällt der Pandemie zum Opfer: Wegen der Corona-Pandemie sagt die Stadt Lörrach den traditionellen Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ab. Um dennoch möglichst viel Adventsstimmung in die Stadt zu bringen, werde mit dem "Weihnachtszauber" eine charmante kleinere und den geltenden Regelungen Rechnung tragende Alternative geplant, teilt die Stadt mit.
Alternatives Konzept: Der Lörracher "Weihnachtszauber" soll auf zwei Plätzen über die Bühne gehen
Mittwoch, 29. Juli, 15.50 Uhr: Es hätte ein riesiges Fest werden können, doch wegen der Corona-Pandemie sind die Feierlichkeiten zum 1. August bereits im Mai abgesagt worden. Betroffen sind sowohl die Feier mit Stadtfest und Feuerwerk am 31. Juli in Basel als auch die offiziellen Bundesfeiern am 1. August auf dem Bruderholz und in Riehen. Dennoch ...

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