Nachruf

Am Ende verlor die Kunst: Zum Tod des Dirigenten James Levine

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mi, 17. März 2021 um 18:51 Uhr

Klassik

BZ-Plus Eine große Künstlerkarriere – und am Ende ein Sumpf von Missbrauchsvorwürfen: Zum Tod des US-amerikanischen Dirigenten James Levine.

In Bayreuth hat ihm der Zeichner Matthias Ose dereinst mit einer Karikatur ein Denkmal gesetzt. Sie zeigt den prallvollen Zuschauerraum des Festspielhauses und eine beschürzte Frau, die sich an einen Zuhörer wendet: Er möge dem Herrn Levine ausrichten, dass er etwas schneller dirigieren solle, die "Brodwärschd wär’n ferdich". Der Dissens zwischen Pausengastronomie – den obligatorischen fränkischen Bratwürsten – und langen Tempi dürfte James Levine nicht interessiert haben. Seine Dirigate des "Parsifal" und der vier Opern des "Ring des Nibelungen" verlangten dem ...

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