Ausharren in der Stille

Max Schuler

Von Max Schuler

Do, 04. Juli 2013

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Der Aufschrei um das Asylbewerberheim in Altglashütten ist verstummt, doch viele Flüchtlinge leben weiter in Ungewissheit.

FELDBERG-ALTGLASHÜTTEN. Vor einem Jahr zogen 45 Asylbewerber in eine ehemalige Mutter-Kind-Klinik am Rand von Altglashütten ein. Ursprünglich sollten doppelt so viele an den Sommerberg kommen, Anwohner fürchteten, dass die Fremden ihnen das Geschäft mit den Urlaubern verderben. Doch ihre Sorgen erwiesen sich als unbegründet.

"Ich hatte Angst, dass die Asylbewerber unsere Gäste abschrecken", sagt Susanne Dünnebacke vom angrenzenden Hotel Schlehdorn. "Doch es ist alles viel besser gelaufen. Wir und die Gäste merken oft gar nicht, dass am Straßenende ein Asylbewerberheim steht." Wie der Hotelbetreiberin ging es anfangs mehr Menschen in Altglashütten. Doch die kritischen Stimmen scheinen verstummt zu sein.

Bobby und Hilda wohnen zusammen in einem Zweibettzimmer in dem verwinkelten Haus mit den dunklen Schindeln. Sie wollen nur ihre Rufnamen nennen. Bobby sagt, er musste aus dem Iran ...

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