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Drogenkrieg

Trotz verhafter Drogenbosse herrscht in Mexiko eine mafiöse Willkürherrschaft

Sandra Weiss
  • Sa, 11. Oktober 2014
    Ausland

     

Präsident Peña lässt Drogenbosse verhaften / Doch der Mord an 43 Studenten zeigt, dass es damit längst nicht getan ist.

Drogenboss Vicente Carrillo Fuentes bei seiner Verhaftung  | Foto: DPA
Drogenboss Vicente Carrillo Fuentes bei seiner Verhaftung Foto: DPA

PUEBLA. Als Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto im Dezember 2012 sein Amt antrat, verbannte er den Drogenkrieg von der Tagesordnung: Er fand fortan fern der Schlagzeilen statt und war dem Staatschef selten ein Wort wert. Und wenn, dann nur die triumphale Verkündung der Festnahme wichtiger Drogenbosse wie zuletzt von Vicente Carrillo Fuentes alias "El Viceroy", Chef des Juarez-Kartells in Torreón.

Peña von der Partei der Institutionellen Revolution (PRI) brachte ein ehrgeiziges, wirtschaftliches Reformprogramm auf den Weg und sprach vom Mexiko der Zukunft. Doch nun holte ihn das Mexiko der Vergangenheit ein: Immer deutlicher wurde in den vergangenen Wochen, wie ...

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