Diskussion

Perspektiven des Dialektes im Dreiland

Martina David-Wenk

Von Martina David-Wenk

Mi, 05. Juni 2013

Basel

Es mangelt an Vorbildern: Markus Manfred Jung, Beat Trachsler und Yves Bisch diskutierten über die Perspektiven des Dialektes im Dreiland.

BASEL. "Me isch, was mr schwätzt." Sprache ist Ausdruck persönlicher Identität und die Regionalsprache ist Zeichen der Verwurzelung in einer Region. Noch halten die Schweizer ihre Sprache hoch, äußern öffentlich ihren Unmut gegen Germanismen, die die Sprache in ihren Grundfesten bedrohen. Doch es macht sich auch die Sorge um den Erhalt breit. Deshalb lud die Basler IG Dialekt namhafte Vertreter des Alemannischen zum Podiumsgespräch in die Baseldytschi Bihni ein.

Soweit ist man in Basel schon. Das Verschwinden der Sprache ist aber kein Basler Problem, deshalb sitzt neben dem bekannten Verfechter der Basler Mundart Beat Trachsler auch Yves Bisch aus Sierentz und Manfred Markus Jung aus Raich im Kleinen Wiesental auf der Bühne. Wie sieht es nun aus mit dem Dialekt? Wird er noch gesprochen oder verkommt er zur musealen Besonderheit, zur Folklore, tauglich nur noch für Laienspielgruppen, wie zum Beispiel im Elsass? Das Interesse an dieser ...

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