"Bei uns gibt es keinen Mülltourismus"

Christine Storck-Haupt

Von Christine Storck-Haupt

Mi, 11. Dezember 2019

Offenburg

BZ-Plus BZ-INTERVIEW mit Ralph-Edgar Mohn vom Abwasserzweckverband über Klärschlamm, Mikroplastik und andere Herausforderungen.

OFFENBURG (BZ). Die Abwassergebühr wird seit einigen Jahren nicht mehr auf Grundlage des Frischwasserverbrauchs eines Haushalts, sondern abhängig von der versiegelten Fläche eines Grundstücks berechnet. Warum sie nach 2022 vermutlich steigen wird und welche Herausforderungen das tägliche Geschäft mit dem Abwasser mit sich bringt, darüber sprach Christine Storck mit Ralph-Edgar Mohn, dem Geschäftsführer des Abwasserzweckverbands Raum Offenburg.

BZ: Welche Stoffe machen bei der Abwasserreinigung besonders Probleme?
Mohn: Was eine Kläranlage zu leisten hat, ist wasserrechtlich festgeschrieben. Die geforderten Ablaufwerte für zum Beispiel Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor werden in unserer Kläranlage in Griesheim deutlich unterschritten. Phosphor können wir zu 97,5 Prozent entfernen. Für organische Verbindungen, darunter fallen Medikamente oder Hormone, variiert die Reinigungsleistung. Einige werden bis zu 80 Prozent abgebaut, andere gar nicht. Für das Entfernen dieser Stoffe gibt es aktuell zwei Verfahren mit unterschiedlichen Stärken. Bisher ...

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