Nordschwarzwald

Bonde zum Nationalpark: "In wenigen Jahren sind alle stolz darauf"

Andreas Böhme

Von Andreas Böhme

Do, 28. November 2013 um 02:00 Uhr

Südwest

Für Grün-Rot ist es ein Prestigeprojekt – doch nicht überall kommt der Nationalpark Nordschwarzwald gut an. Landwirtschaftsminister Alexander Bonde über Aufwand, Ertrag und Kritik im Interview.

BZ: Herr Bonde, warum ist der Nationalpark das Aushängeschild der Landesregierung?
Bonde: Wir haben eine große Verantwortung, im Naturschutz mehr zu tun. Baden-Württemberg ist hinten dran, wenn es darum geht, Flächen zur Verfügung zu stellen, wo wir sagen: Natur kann hier Natur sein. Wir können uns nicht vor unserer Verantwortung für den Erhalt der Artenvielfalt drücken. Dazu braucht es auch bei uns einen Nationalpark.

BZ: Reicht für diese Ansprüche eine Fläche von gerade mal zehn auf zehn Kilometer?
Bonde: Ein Nationalpark ist ein wichtiger Schritt. Die vorgesehenen 10.000 Hektar sind die Mindestgröße für einen Nationalpark. Hier ist der Mensch Beobachter, der nicht mehr eingreift. Natürliche Prozesse können ungestört ablaufen, und es entstehen Lebensräume, die es im bewirtschafteten Wald kaum mehr gibt.

BZ: Und der finanzielle Aufwand lohnt sich auch?
Bonde: Ja. Denn jede weitere ausgestorbene Art ist unwiederbringlich verloren. Es ist moralische Verpflichtung, aber auch ...

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