Elsässer fürchten die Retention

Jill Köppe

Von Jill Köppe

Fr, 05. Dezember 2014

Breisach

Breisacher Bürgerinitiative informierte in Vogelgrun über deutsche Planungen / Der französische Staat schweigt bislang.

BREISACH/VOGELGRUN. Was hat es wohl zu bedeuten, wenn eine deutsche Bürgerinitiative von französischen Nachbarn eingeladen wird, eine Infoveranstaltung über das Integrierte Rheinprogramm im Nachbarland zu geben? Im besten Fall ist es als Zeichen grenzüberschreitender Freundschaft zu werten. Doch die Infoveranstaltung, die in Vogelgrun stattfand, war für die französischen Nachbarn die erste Bürgerinformation nach neun Jahren.

Kaum Informationen aus Paris
Den Informationsabend organisiert hatte der Verein des Kantons Neuf-Brisach "Notre Canton Demain – unser Kanton morgen". Dass er mit dem Thema ins Schwarze getroffen hat, zeigt der rege Andrang an dem Abend: Mehr als 200 Menschen – betroffene Bürger und Politiker – sind in den Festsaal von Vogelgrun gekommen. Ähnlich viele waren es 2005, dem Zeitpunkt der letzten Informationsveranstaltung zum gleichen Thema. Damals ging es um die Vorstellung des Projektes und um die Frage, ob das Programm der Deutschen wohl Auswirkungen auf die französische Rheinseite haben würde. Eine französische Studie besagte, nein, so gut wie keine, während die deutsche Seite schon über Pumpenanlagen und Entschädigungsleistungen sprach.

Schon damals waren es die Deutschen gewesen, die die Informationen übermittelt hatten. Vogelgruns Bürgermeister, Charles Thomas hatte sich zu dem Anlass öffentlich beim Breisacher Rathaus bedankt. Der Informationsfluss aus Paris war auch da schon ins Stocken geraten. Fast zehn Jahre später sind es wieder die Deutschen, die informieren, diesmal die ...

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