Trinkwasser für drei Gemeinden

Trinkwasserverbund könnte das Chloridproblem lösen

Agnes Pohrt

Von Agnes Pohrt

Fr, 21. September 2012 um 18:07 Uhr

Breisach

Die Breisacher Stadtverwaltung überlegt, bei der Wasserversorgung mit den Nachbargemeinden Ihringen und Merdingen einen Verbund einzugehen und das Trinkwasser ganz oder teilweise aus dem Wasserwerk Hausen zu beziehen.

BREISACH / IHRINGEN / MERDINGEN. Die Breisacher Stadtverwaltung und die Kommunalpolitiker denken darüber nach, bei der Wasserversorgung mit den Nachbargemeinden Ihringen und Merdingen einen Verbund einzugehen und das Trinkwasser ganz oder teilweise aus dem Wasserwerk Hausen zu beziehen. Dann müssten die Breisacher Bürger zwar mehr für ihr Wasser bezahlen, allerdings wäre dieses im Gegensatz zu heute deutlich weniger salzig. In der jüngsten Gemeinderatssitzung präsentierten Vertreter der Badenova das Konzept.

Als Folge des Kalibergbaus im Elsass ist der Chloridgehalt des Breisacher Trinkwassers bekanntlich deutlich über den Vergleichswerten in der Region. Zwar werden die Grenzwerte weit unterschritten, aber viel öfter als anderswo fließt aus den Wasserhähnen in Breisach rosthaltiges Wasser. Ein Zeichen, dass die Wasserrohre vom Salz angegriffen sind, auch im öffentlichen Netz sind Verschleiß und Reparaturkosten ...

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