Festival

Chaos bei der Sea of Love – Situation drohte zu eskalieren

Joachim Röderer, Alexandra Sillgitt, Markus Hofmann, Sebastian Wolfrum (aktualisiert um 15.15 Uhr)

Von Joachim Röderer, Alexandra Sillgitt, Markus Hofmann, Sebastian Wolfrum (aktualisiert um 15.15 Uhr)

Sa, 16. Juli 2011 um 13:15 Uhr

Freiburg

Chaos bei der Sea of Love: Die Campingplätze sind heillos überfüllt, zahlreiche Besucher stinksauer. Die Behörden sind vor Ort. Zwischenzeitig wurde sogar überlegt, die Veranstaltung abzubrechen. Die Polizei erhebt schwere Vorwürfe gegen den Veranstalter.

Zum 10. Mal findet derzeit die Sea of Love (SOL) am Freiburger Tunisee und auf der Freiburger Messe statt. Die Veranstalter rechneten im Vorfeld mit 25.000 Besuchern pro Tag – ein Großereignis, das hervorragend organisiert werden will. Doch gerade dabei scheint es zu eklatanten Problemen zu kommen. Schon beim Auftakt in der Nacht von Freitag auf Samstag kam es vor allem auf der Messe im Westen der Stadt zu teils chaotischen Zuständen.

Die Rothaus-Arena der Messe war mit 6500 Besuchern restlos gefüllt – weitere 2000 drängten aber laut Polizei am Einlass auf Eintritt. Das Problem: Es gab nur einen Check-in, wo die Gäste ihre Tickets in Bändchen für den Campingplatz und die Veranstaltung in der Halle umtauschen konnten. Gegen 1.30 Uhr war dann Schluss, kein Ticket wurde mehr umgewandelt, niemand in die Halle mehr gelassen.

Polizei erhebt schwere Vorwürfe
Menschen sollen daraufhin gegen Absperrungen gedrückt haben, einige seien sogar umgeworfen worden – das berichten Polizei und SOL-Besucher gleichermaßen. Alexander Wagner aus Karlsruhe berichtet, dass er und ein paar andere daraufhin einfach in die Halle hineingerannt seine.

Die Polizei zog schnell weitere Einsatzkräfte zusammen – durch die zeitgleich stattfindenden "Nachttanzdemo" der alternativen Szene in der Altstadt war die notwendige Reserve ...

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