Rund 100.000 Pflanzenarten sind noch unentdeckt, sagen Wissenschaftler der Royal Botanic Gardens im Londoner Stadtteil Kew. Die Botaniker fordern eine wissenschaftliche Großoffensive für die Biodiversität.
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Der Botaniker Martin Cheek ist in Kamerun auf der Suche nach neuen Arten – er arbeitet für Kew Gardens. Foto: Bruce Murphy RBG Kew
Anfang der 1880er Jahre verriet der Naturforscher Charles Darwin dem Direktor des Königlichen Botanischen Gartens Kew seinen Herzenswunsch. Zeit seines Lebens habe er sich nach einer vollständigen Liste aller Pflanzenarten der Erde samt ihrer Verbreitungsgebiete gesehnt, sagte Darwin, damals schon mehr als 70 Jahre alt, dem Botaniker Joseph Dalton Hooker. Nun wolle er das mit seinen eigenen Mitteln ermöglichen.
Die Vielfalt des Lebens auf der Erde nennt man Biodiversität. Sie zu erfassen und zu verstehen, wie sie entstanden ist, war eines der großen Ziele des Naturforschers. Darwin wollte sicherstellen, dass wirklich alles, was in der Natur ...