Vier Sterne

Das Hotel-Projekt in Rheinfelden-Schweiz liegt im Plan

Valentin Zumsteg

Von Valentin Zumsteg

So, 08. September 2019 um 07:02 Uhr

Rheinfelden / Schweiz

"G5" soll das Vier-Sterne-Hotel heißen, das im Schweizer Rheinfelden geplant ist. 60 Hotelzimmer, vier Suiten sowie 40 Appartements sollen gebaut werden. Im Frühjahr soll es losgehen.

Die Bauprofile stehen am Gerstenweg 5. Dort soll in den kommenden Jahren ein Vier-Sterne-Hotel mit dem Namen "G5" realisiert werden. Aktuell liegt das Baugesuch bei der Verwaltung öffentlich aus. "Wir sind voll im Plan", erklärt der Antragsteller Mathias Finck. Gegenüber den ursprünglichen Plänen gibt es eine größere Veränderung: "Wegen des Grundwassers verzichten wir auf das ursprünglich geplante zweite Untergeschoss. Trotzdem kommen wir mit den 58 Parkplätzen hin", so Finck.

60 Hotelzimmer, vier Suiten sowie 40 Appartements sollen gebaut werden. Zum Projekt gehören ein Selbstbedienungsrestaurant, eine Hausbrauerei mit Biergarten sowie eine Miniaturwelt "der kleine Rhein". Auch ein kleines Museum unter dem Motto "Kunst am Rhein" ist angedacht. Finck rechnet mit Investitionen von rund 16 Millionen Franken. Seine Firma "Spar mit! Reisen" mit ihren 85 Angestellten wird von Basel nach Rheinfelden ziehen und im ersten Obergeschoss des Neubaus untergebracht.

Zum Appartement gibt es 30 Freinächte

Die geplanten 40 Appartements mit je zwei Zimmern und 35 Quadratmetern will er im Stockwerkeigentum verkaufen. Die Vermietung, der Betrieb und der Unterhalt dieser Appartements werden über das Hotel erfolgen. Den Käufern verspricht er eine Rendite von 3,6 Prozent und 30 Freinächte zum Eigengebrauch. "Die Nachfrage ist lebendig. Aktuell zählen wir 170 konkrete Interessenten. Zudem gibt es elf feste Reservierungen. Auch damit liegen wir voll im Plan", so Finck. Damit der Businessplan aufgeht, sollten mindestens 20 Appartements verkauft werden können, sagt er.

Finck spürt Rückenwind und Wohlwollen aus der Bevölkerung. "Wir hören von vielen Leuten, dass es mehr Hotelbetten in Rheinfelden braucht. Man verspricht sich eine Belebung des Tourismus und des Städtchens", sagt er. Wenn alles wie gewünscht läuft, sollen im Frühjahr 2020 die Bauarbeiten beginnen.