Elzach

Das Ingenieurbüro Schultis ist auf dem Bau daheim

Fr, 23. September 2022 um 09:57 Uhr

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Anzeige Das Ingenieurbüro Schultis, seit 17 Jahren erfolgreich am Markt, feiert seine neue Räumlichkeit in Elzach am 1. Oktober mit einem Tag der offenen Tür. Für 2022 sind noch Ausbildungsplätze frei.

An der Telfer Straße 1 in Elzach hat das Ingenieurbüro Schultis seinen neuen Sitz. Das Büro wurde von Bauingenieur Thomas Schultis in Winden gegründet und war in den vergangenen Jahren in Simonswald ansässig. Im Juli wurden die neuen Räumlichkeiten in Elzach bezogen, die nun am Samstag, 1. Oktober, mit einem Tag der offenen Tür vorgestellt werden.

Das Ingenieurbüro hat sich auf Bauleistungen – vom Entwurf über die Planung einschließlich Statik bis zur Bauleitung – spezialisiert und beschäftigt aktuell neun Mitarbeiter. Für das kommende Jahr werden noch Azubis gesucht – das Büroteam freut sich über Bewerbungen.

Zum Bau kam Thomas Schultis mehr oder weniger per Zufall: Vor den Olympischen Spielen 2000 in Sydney weilte er in Australien und kam mit einem Bauingenieur in Kontakt, der beim Bau des Olympischen Dorfes und der Sportanlagen tätig war. Die Mitarbeit war für den jungen Elztäler so faszinierend, dass er sich noch von Australien aus für einen Studienplatz bewarb und von 2000 bis 2004 in Karlsruhe Bauingenieurwesen studierte. Bereits 2005 wagte er in Winden im Elztal den Schritt in die Selbständigkeit. Los ging es mit Umbauten und Sanierungen. Die ersten Monate waren schwer, die Bauwirtschaft durchlebte eine Krise und er war in der Branche ein Unbekannter.



2006 kam er mit der Firma Sulzberger, Freiamt, in Kontakt, die sich auf Stalleinrichtungen und Pferdeboxen spezialisiert hat und europaweit tätig ist. Mit und für Sulzberger plante Schultis landwirtschaftliche Gebäude und Reitanlagen. "Der Firma Sulzberger habe ich viel zu verdanken", sagt er. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit währt bis heute.

Ein Vorzeigeprojekt von Schultis war 2006 ein Einfamilienhaus in Simonswald, eines der ersten KFW-40 Effizienzhäuser überhaupt. Das Projekt sei ein "Meilenstein" gewesen und war der "Durchbruch". Durch die häufige Weiterempfehlung und zum Teil freundschaftliche Zusammenarbeit konnte sich das Büro in diesen Jahren stetig weiterentwickeln. Auch die örtlichen Handwerker standen ihm von ersten Tag an mit voller Unterstützung zur Seite. Die Anfragen stiegen, und Schultis konnte eine erste Mitarbeiterin einstellen. Seither ging es stetig aufwärts. Schnell wurden die Räumlichkeiten in Winden zu klein. 2013 folgte der Umzug nach Simonswald. Auch dort stieß das Büro bald an räumliche Grenzen. Schultis wollte im Elztal bleiben und wurde nach längerer Suche in Elzach fündig.

Zu den größeren Projekten des Ingenieurbüros zählt beispielsweise die Abwicklung des neuen Firmensitzes der Firma Pressol in Heitersheim, ein vierstöckiges Bürogebäude in Holzmassivbauweise mit rund 800 Quadratmetern Bürofläche plus Tiefgarage. Aktuell wird die Halle in Biederbach umgebaut. Die Brandschadensanierung von Feinkost Zahner in Freiburg wird ebenfalls von Thomas Schultis und seinem Team organisiert. Natürlich – und darauf legt das Büro besonderen Wert – hat der private Wohnungsbau den gleichen Stellenwert wie Gewerbeobjekte.
Am Samstag, 1. Oktober, hat Thomas Schultis alle Kunden, Partner und alle Interessierten eingeladen, um Dank für 17 erfolgreiche Jahre zu sagen. Bei einem Tag der offenen Tür präsentiert sich das Ingenieurbüro von 11 bis 18 Uhr.