Das Rudern

Thomas Biniossek

Von Thomas Biniossek

Di, 30. Juli 2019

Titisee-Neustadt

Rudern wird als Fortbewegungsmittel auf dem Wasser bereits seit der Antike genutzt, das sportliche Rudern gibt es bereits seit dem 18. Jahrhundert. Der erste Ruderclub in Deutschland wurde 1836 in Hamburg gegründet. Olympisch wurde das Rudern 1896.

Bootsklassen sind der Einer und Zweier, der Vierer und Achter mit und ohne Steuermann. Unterschieden werden zwei Bootstypen, die Gig und das Rennboot. Die Gig ist meist aus Holz, deutlich breiter und schwerer als das Rennboot, hat einen Kiel und ist besonders für das Wanderrudern oder für Anfänger geeignet. Das Rennboot ist sehr schmal und auf Geschwindigkeit angelegt. Es ist daher deutlich schwerer zu fahren als ein Gig. Ausgelegt sind die beiden Bootstypen für Skulls oder Riemen. Beim Skull hat jeder Ruderer in jeder Hand ein Skull, während beim Riemen jeder Ruderer abwechselt steuerbords und backbords in beiden Händen ein Riemen hält.