Dem Genie Hölderlins gehuldigt

Anne Freyer

Von Anne Freyer

Mo, 15. April 2019

Staufen

Der Autor Ulrich Land und die Mädchenkantorei des Freiburger Münsters beim Literarischen Salon im Staufener Stubenhaus.

STAUFEN. Mit einer "Hölderlin-Collage für Chor und Stimme" verbanden Martina van Lengerich, Leiterin der Mädchenkantorei des Freiburger Münsters, und der Autor Ulrich Land die Texte des genialen Dichters mit Kompositionen aus verschiedenen Epochen. Dem Publikum im Staufener Stubenhaussaal teilte sich in Ton und Sprache die Zeitlosigkeit der Fragen mit, die sich Künstler aller Richtungen immer wieder stellen und die ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren haben.

Friedrich Hölderlin gehört zu den Dichtern und Denkern, deren Bedeutung erst Jahrzehnte nach ihrem Tod erkannt wurde. Zu Lebzeiten galt er als einer, dem nichts so recht gelang, der von einem Extrem ins andere fiel und den man nicht ernst nehmen musste oder konnte. Mehr noch: Laut einem Gutachten vom 9. April 1805 galt er als "dem Wahnsinn verfallen". Die Bedeutung seiner Werke ...

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