Den Anwohnern stinkt der Hundekot gewaltig

Heinz Vollmar

Von Heinz Vollmar

Do, 14. Januar 2021

Rheinfelden

In der Kirchstraße werden die Haufen zunehmend zum Problem.

. Hundekot und die damit verbundenen Verunreinigungen werden in der Kirchstraße in Rheinfelden-Herten zunehmend zum Problem. Anwohner fühlen sich mehr und mehr belästigt und auch Kindergartenkinder werden auf dem Weg von und zum Kindergarten durch die Hundeexkremente massiv beeinträchtigt.

Um das Problem einmal mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken, wenden sich nun die Kirchstraßenanwohner Jan-Peter Sigmund und Frank Haberer an die Hundeführer und fordern Abhilfe. Gleichzeitig drohen sie bei Nichtbeachtung mit entsprechenden Anzeigen, was auch auf eigens hergestellten Schildern bekundet wird.

Besonders betroffen von den Hundeexkrementen scheint die Kirchstraße allein deswegen zu sein, weil viele Hundeführer über die Kirchstraße den Grünbereich in Richtung Degerfelden ansteuern, um mit ihren Vierbeinern Gassi zu gehen. Doch anstatt die Hunde erst im Grünen ihr Geschäft verrichten zu lassen, erfolgt das "Unausweichliche" bereits direkt an der Wohnbebauung der Kirchstraße. Sowohl Jan-Peter Sigmund als auch Frank Haberer machen dafür vor allem die Hundeführerinnen und Hundeführer verantwortlich.

Gleichzeitig fordern sie für die Kirchstraße eine weitere Möglichkeit, wo Hundeführer den Hundekot entsorgen können beziehungsweise Hundekotbeutel auch bezogen werden können.

Von den beiden Kirchstraßenanwohnern wird bemängelt, dass die Vierbeiner mittlerweile ihre Notdurft sogar in offenstehenden Garagen und auf Privatgrundstücken verrichten, vom Urinieren an Grundstücksmauern ganz zu schweigen. Das Hundekotproblem würde jedoch auch die vielen Kindergartenkinder betreffen, die über die Kirchstraße zum Kindergarten laufen würden. Sie würden den Hundekot an ihren Schuhen bis in den Kindergarten tragen, ein Ding der Unmöglichkeit für Jan-Peter Sigmund und Frank Haberer.

Ortsvorsteher Frank-Michael Littwin erklärte auf Nachfrage, dass ihm die Hundekotproblematik in der Kirchstraße so noch nicht bekannt sei. Er werde aber dennoch über das Gemeindemitteilungsblatt noch einmal auf die Problematik aufmerksam machen und der Sache nachgehen. Außerdem will er prüfen lassen, ob in der Kirchstraße ein weiteres Hundekot-Entsorgungssystem (Robidog) aufgestellt werden kann.