Achim Laber

Der Berg muss in den Kopf

Sebastian Wolfrum

Von Sebastian Wolfrum

Fr, 12. Juli 2013

Feldberg

Achim Laber personifiziert den Naturschutz auf dem Feldberg – seit 24 Jahren ist er der Feldbergranger.

FELDBERG. Gar nicht so leicht, nicht von oben herabzupredigen, wenn man der höchste Naturschützer des Landes ist. Gut, die Höhe kommt weniger von der Hierarchie, als von der Topografie. Trotzdem will Achim Laber bei seiner Arbeit den Menschen nicht einfach vorschreiben, wie sie sich in der Natur zu verhalten haben. Der Feldbergranger will, dass die Besucher auf 1493 Meter Höhe verstehen, warum sie sich an diese oder jene Regel halten sollen. "Bei meinem Job geht es darum, den Leuten etwas so beizubringen, dass sie es akzeptieren. Ich sehe mich als Vermittler", sagt Laber. Es sei eben ein Unterschied, ob jedes Herrchen mit unangeleintem Hund angeschnauzt werde, oder wenn in der Zeit, in der viele Vögel am Boden brüten, streng auf die Leinenpflicht geachtet wird. "Nur wenn die Menschen verstehen, funktioniert Naturschutz", sagt er.

Seit bald 25 Jahren wacht Achim Laber über die Natur auf Baden-Württembergs höchsten Berg. Zu dem Job kam er durch eine Mischung aus der Nähe zur Natur und seiner ...

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