Bergbau

Der Kahlenberg ist an vielen Stellen einsturzgefährdet

Patrik Müller

Von Patrik Müller

Di, 13. Februar 2018 um 15:38 Uhr

Herbolzheim

BZ Plus Vier Jahrzehnte lang höhlten Arbeiter den Kahlenberg zwischen Herbolzheim und Ringsheim auf der Suche nach Eisenerz aus. Die alten Stollen sind heute noch einsturzgefährdet

Der Berg schläft nicht. Er lebt. Er arbeitet. Unter Tage rumpelt und rumort es. Steine bröckeln, Erdmassen rutschen, Wasser bahnt sich seinen Weg in die Tiefe. Nur selten bekommen Wanderer und Winzer mit, was in der Tiefe ihres Kahlenbergs zwischen Herbolzheim und Ringsheim vor sich geht. Bis sich die Erde auftut. So wie vor zehn Jahren, am 13. Februar 2008, als sich von heute auf morgen ein tiefer Schlund öffnet und nichts mehr ist am Berg, wie es einmal war.

In Polen verschluckte ein Tagesbruch ein Dorf
Tagesbruch nennen Experten so etwas. In der Bergmannssprache ist der Tag die Erdoberfläche, ein Bruch ist auch ...

BZ Plus-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 15 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ Plus!

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 15 Artikel pro Monat kostenlos
  • Exklusive BZ Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archivartikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ