Schmuggel

Der Zoll findet am Grenzübergang Weil am Rhein Goldschmuck

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 09. September 2021 um 10:10 Uhr

Weil am Rhein

Goldschmuck im Wert von 5700 Euro wollen zwei Männer über die Grenze zwischen Basel und Weil bringen. Es sei Altgold und daher von der Einfuhrabgabe befreit. Aber dem ist nicht so, teilt der Zoll mit.

Gegen Abend des 2. September wollten zwei Männer in ihr den Grenzübergang Weil am Rhein-Friedlingen/Basel überqueren, als sie von einer Kontrollstreife des Hauptzollamts Lörrach angehalten wurden. Die Nachfrage nach anmeldepflichtigen Waren verneinten Vater und Sohn, teilte der Zoll am Donnerstag mit.

Die Zollbeamten kontrollierten das Fahrzeug und fanden in einer Tasche im hinteren Fußraum drei Beutel, in denen sich diverser gebrauchter Goldschmuck befand. Der Fahrer des Wagens gab an, Antiquitätenhändler zu sein und den Schmuck in Zürich für 5700 Euro gekauft zu haben. Bei dem Schmuck handle es sich um Altgold und dieses sie einfuhrabgabenfrei. Allerdings ist diese Aussage falsch, denn für Altgold gibt es keine Einfuhrabgabenbefreiung, schreibt der Zoll. Anders als im privaten Reiseverkehr sei ein Händler im gewerblichen Reiseverkehr immer verpflichtet eine Zollanmeldung abzugeben.

Gegen den Fahrer leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung bei der Einfuhr ein und auch die Einfuhrabgaben in Höhe von 1354 Euro musste er nachbezahlen.