Bundeswehr

Dienst mit Zopf: Wie geht es Frauen in der Bundeswehr?

Dietmar Ostermann

Von Dietmar Ostermann

Mi, 03. August 2016 um 09:59 Uhr

Deutschland

Jeder zehnte Soldat ist eine Frau: Vor 15 Jahren hat die Bundeswehr alle Laufbahnen für Frauen geöffnet. Exotinnen sind sie nicht mehr – trotzdem aber trifft man Soldatinnen öfter im Büro als im Feld.

Freundliche Begrüßung, fester Händedruck, dann nimmt Hauptmann Reichle hinter dem Schreibtisch Platz. Auf einem Gymnastikball. Hauptmann Reichle sieht den Blick, lächelt. Ist das jetzt die weibliche Note? Nicht viele Offiziere der Bundeswehr wippen bei der Arbeit auf Gummibällen. "Ich hab’ in München Sportwissenschaften studiert", sagt Stefanie Reichle und zuckt mit den Schultern. Was gut für den Rücken ist, soll das wohl heißen, kann auch bei der Bundeswehr nicht schaden. Um ihre Autorität macht sie sich keine Sorgen. Draußen auf dem Flur stehen die Soldaten stramm, wenn sie ihr begegnen.

"In den Infanteriezügen haben wir bei den Mannschaften gar keine Frauen." Stefanie Reichle Die 30-Jährige mit dem streng gebundenen blonden Haar ist beim Jägerbataillon 292 der Deutsch-Französischen Brigade in Donaueschingen Kompaniechefin. "Führen, erziehen, ausbilden", beschreibt sie ihre ...

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