Präventionsprogramme

Islamisten in Haft: Gespräche statt Isolation

Annemarie Rösch

Von Annemarie Rösch

Mo, 09. Februar 2015 um 00:00 Uhr

Deutschland

Die Charlie-Hebdo-Attentäter sind auch in Gefängnissen radikalisiert worden. Frankreich will Islamisten nun isolieren. In Deutschland setzt man dagegen auf Präventionsprogramme im Gefängnis.

In Stuttgart stehen drei Männer vor Gericht, weil sie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterstützt haben sollen. Sie sind wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagt. Der Hauptangeklagte Ismail I. verbrachte Ende 2013 anderthalb Monate in einem IS-Trainingslager in Syrien. Er soll vor seiner Abreise Kontakt mit dem Islamisten-Prediger Sven Lau gehabt haben. Auch dieser saß nach der Rückkehr aus Syrien im Gefängnis, musste aber wegen Mangels an Beweisen freigelassen werden. Viele fragen sich nach den Attentaten von Paris nun auch in Deutschland, welche Gefahr von solchen Gefangenen ausgeht. Versuchen sie andere Häftlinge für sich zu gewinnen? Einer der Attentäter von Paris hatte gesagt: "Das Gefängnis ist ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ