Schengen-Raum

Die Agentur EU-Lisa in Straßburg managt europäische Datenbanken

Mirjam Stöckel

Von Mirjam Stöckel

Do, 26. März 2020 um 09:43 Uhr

Ausland

BZ-Plus Ein Blick hinter sonst verschlossene Türen: Bei der Agentur "EU-Lisa" in Straßburg befinden sich die zentralen Datenbanken der Behörden für den Schengen-Raum. Hier tauschen EU-Länder Informationen aus.

Während viele EU-Staaten ihre Grenzen wegen des Coronavirus schließen, läuft der grenzüberschreitende Datenverkehr weiterhin reibungslos. Seit langem schon tauschen Polizeien und andere Behörden der sogenannten Schengen-Staaten – 26 Länder, darunter 22 der 27 EU-Staaten und die Schweiz, die Personenkontrollen an ihren Binnengrenzen eigentlich abgeschafft haben – routinemäßig Informationen untereinander aus. Über flüchtige Straftäter, Terrorverdächtige und gestohlene Gegenstände, registrierte Asylbewerber und erteilte Visa.

Dieser Informationsaustausch ist neben dem harten Schutz der Schengen-Außengrenze wie in Griechenland das wichtigste Instrument, um die innere Sicherheit im Schengenraum zu gewährleisten und illegale Migration zu unterbinden. So betrachtet ...

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