Pflanzenschutzmittel

Die Agrochemie verzeichnet Umsatzrückgänge – Syngenta steht unter Druck

Michael Baas

Von Michael Baas

So, 21. Juli 2019 um 17:06 Uhr

Basel

Die Agrochemie hat schon bessere Jahre gesehen. Die aktuellen Halbjahreszahlen, die Syngenta am Freitag vorlegte, bestätigen diesen Trend.

Die Agrochemie hat schon bessere Jahre gesehen. Die aktuellen Halbjahreszahlen, die der seit 2017 Chemchina gehörende Basler Pflanzenschutzmittel- und Saatguthersteller Syngenta am Freitag vorlegte, bestätigen den Trend. Syngenta, nach der Fusions- und Übernahmewelle in der Branche und unter dem Dach der Chinesen zweitgrößter Anbieter in Sachen Agrochemie, verzeichnete gegenüber 2018 einen Umsatzrückgang um sieben Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar.

Vor allem in Nordamerika meldet der Konzern – auch wetterbedingt – Rückgänge um 14 Prozent. Dazu komme ein hoher Preisdruck in den USA und ein da schrumpfender Markt für Pflanzenschutzmittel, erläuterte Finanzchef Mark Patrick in einer Telefonkonferenz. All das spiegeln die Gewinne der Basler: Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen sank um 15 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar, der Reingewinn lag 400 Millionen Dollar oder ein Drittel unter dem Vorjahreswert.