Psychologische Betrachtung

Die Angst der Elfmeterschützen vor dem Versagen

Sebastian Krüger

Von Sebastian Krüger

Mi, 04. Juli 2018

Fußball-WM

BZ-Plus Im Elfmeterschießen stehen Profis unter enormen Druck / Doch die Nerven zu behalten, lässt sich trainieren.

FREIBURG. Zwei der bisherigen acht K.-o.-Spiele sind im Elfmeterschießen entschieden worden. Doch Elfmeterschießen sind keine Lotterien. Vielmehr entscheiden mentale Stärke, Konzentration und vor allem die Psyche über das Weiterkommen. Alles Faktoren, die sich trainieren lassen.

Als der Ghanaer Asamoah Gyan bei der WM 2010 in der Nachspielzeit der Verlängerung des Viertelfinals Ghana – Uruguay (3:5 n. E.) beim Stand von 1:1 einen Elfmeter an die Latte knallte, ahnten viele, die mit den Afrikanern sympathisierten, dass die Geschichte nicht mehr gut ausgehen werde. Nach dem Fehlschuss pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Es folgte das Elfmeterschießen. Zwar traf Gyan als erster Schütze. Aber mit seinem vorherigen Fehlschuss hatte er seine Mitspieler wohl verunsichert – und unfreiwillig Fernando Muslera gestärkt, der schon damals das Tor von Uruguay hütete.

Auch beim Achtelfinalspiel Kroatien – Dänemark (4:3 n.E.) verschoss der ansonsten so nervenstarke Luca Modric ...

BZ-Plus-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ