Andlau'sches Haus an der Herrenstraße

Die Bäume dürfen stehen bleiben, das Haus wird versetzt

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Sa, 14. Mai 2016

Freiburg

Pläne für das letzte prominente Trümmergrundstück in der Altstadt: Behindertencafé und Anlaufstelle für Münsterbesucher.

Es wird immer konkreter: Eines der letzten großen Trümmergrundstücke in der Innenstadt wird bebaut. Am Donnerstagnachmittag stellten Vertreter der Erzdiözese dem Gestaltungsbeirat Entwürfe für den Bau des neuen Andlau’schen Hauses vor. Dieses war bei der Bombardierung Freiburgs am 27. November 1944 zerstört und danach nicht wieder aufgebaut worden. Der Hoffnung des Beirats, dass auch ein weiteres Trümmergelände gegenüber wieder bebaut wird, um somit eine Lücke zum Münsterplatz zu schließen, erteilte die Erzdiözese jedoch eine Absage.

Der Standort an der Herrenstraße neben der Konviktskirche hat eine besondere Bedeutung: "Das ist eine Stelle in Freiburg, die genial erschlossen sein muss", sagte die Vorsitzende des Gestaltungsbeirats, die isländische Architektin Jórunn Ragnarsdottír, in der Sitzung am Donnerstag. Auch Baubürgermeister Martin Haag hob die Bedeutung hervor: "Das ist bisher eines der wichtigsten Vorhaben im Gestaltungsbeirat." 1787 für einen Freiherrn errichtet, zählte das Haus zu den bedeutendsten frühklassizistischen Profanbauten Freiburgs, ...

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