Tiere

Die Elefanten in Südafrikas Reservaten vermehren sich so gut, dass ihre Zahl zum Problem wird

Juliette Irmer

Von Juliette Irmer

Sa, 17. Februar 2018 um 16:35 Uhr

Bildung & Wissen

BZ-Plus In vielen Ländern ist der Elefant eine gefährdetes Tier. Doch in Südafrikas Reservaten ist das anders: Hier wird die große Anzahl der Tiere langsam zum Problem.

Die 2016 veröffentlichte, erste kontinentweite Zählung lässt daran keinen Zweifel: In Afrika leben weit weniger Elefanten als gedacht, nur noch rund 350 000. In den vergangenen sieben Jahren schrumpfte ihr Bestand um ein Drittel. Noch in den 1970er Jahren ging man von einer Million Tieren aus. Schuld an ihrem Rückgang ist vor allem die Gier nach Elfenbein: Schätzungsweise 20 000 Elefanten schlachten Wilderer Jahr für Jahr ab, durchschnittlich sind das 55 Tiere täglich.

Angesichts solcher Zahlen fällt es schwer, Südafrikas Elefantenproblem ernst zu nehmen. Kann es tatsächlich zu viele Elefanten geben? Die Frage ist nicht einfach zu beantworten und wird auch in Südafrika zum Teil kontrovers diskutiert. Fakt ist: Südafrikas Elefantenpopulation wächst als eine der wenigen des Kontinents – und das sorgt nicht nur für Freude.

Die meisten Elefanten leben im Krüger Nationalpark
Im Krüger-Nationalpark, dem mit 20 000 Quadratkilometern größten Wildschutzgebiet Südafrikas, das etwa so groß ist wie Belgien, lebt das Gros der südafrikanischen Dickhäuter: gut 17 000 Tiere. Damit hat sich ihre Anzahl in den vergangenen 25 Jahren mehr als verdoppelt.

Tatsächlich leben Südafrikas Elefanten im Vergleich zu ihren Artgenossen aus anderen afrikanischen Staaten paradiesisch: Als einziger ...

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